FDP Hamm - Uentrop findet Ideen der FWG Ahlen für die Feuerwehren in Uentrop und Dolberg gut.

WA vom 10. 03.2018

Positiv unterstützt der Ortsverband die von der FWG Ahlen vorgeschlagene Zusammenlegung der freiwilligen Feuerwehren Dolberg und Uentrop mit der Errichtung eines gemeinsamen Gerätehauses und der Verbesserung der Ausrüstung. Auch der Ansatz, diese Maßnahme als Modellprojekt dem Land zur Förderung vorzuschlagen, sei durchaus zu begrüßen. 

Fraktionssitzung der FWG Ahlen e.V. am 6. März 2018


In der Fraktionssitzung der FWG Ahlen e.V. forderten neben der Ratsfraktion die anwesenden Vereinsmitglieder einen öffentlichen Bericht der Verwaltung zum Stand des Rathausprojektes. Mit der öffentlichen Suche nach einem Grundstück haben die Bürger auch ein Recht auf einen Sachstand. Die FWG erkennt es an, dass der Denkmalschutz und die Fördermöglichkeiten vor einer Entscheidung geklärt sein müssen. Die FWG fordert die Verwaltung auf, sowohl einen Neubau als auch eine Sanierung durch private Investoren ernsthaft zu prüfen.

Der Standort Twieluchtstraße für ein Feuerwehrgerätehaus in Dolberg ist für die FWG nicht alternativlos. Folgende Idee sollte die städtische Verwaltung mit der Stadt Hamm prüfen:

Unbestritten braucht die Feuerwehr in Dolberg ein neues Gebäude und sie braucht mehr und neue Feuerwehrleute. Eine 12 jährige Feuerwehrverpfichtung anstelle des Wehrdienstes gibt es nicht mehr. Tagsüber sind nur noch wenige Feuerwehrleute im Ort. In Hamm –Uentrop gibt es genau die gleichen Probleme wie in Dolberg. Ist es da nicht möglich und sinnvoll, die Feuerwehren aus Uentrop und Dolberg gut ausgerüstet von einem gemeinsamen Standort, z.B. in Hamm – Haaren, ausrücken zu lassen?

Jeder hätte ca. 2 km weiter zu fahren. Gemeinsam wäre eine gute Personaldecke für die Zukunft vorhanden. Die Ausrüstung könnte erheblich verbessert werden. Sicherlich wird man auch in Hamm Befürworter für diese Idee finden.

Vielleicht würde die Landesregierung so etwas sogar als Modell finanziell fördern?

Sollte ein Gerätehaus in Dolberg gebaut werden, muss geprüft werden, ob ein Standort an der Alleestraße vor dem Tennisheim nicht besser geeignet ist. Die Twieluchtstraße ist eng und ständig mit parkenden Autos so blockiert, dass Großfahrzeuge der Feuerwehr nicht passieren können. Am Tennisheim gehören der Stadt Ahlen Flächen, die durch die ehemalige Bundesstraße verkehrstechnisch deutlich besser angebunden sind.

Heinrich Artmann

Fraktionsvorsitzender der FWG Ahlen e. V.

Ich habe nicht behauptet, dass der Landtagsabgeortnete Henning Rehbaum in Alverskirchen wohnt.

Alverskirchen und Albersloh liegen keine 10 km auseinander. Dort soll die L 811 vom Land mit realistischen Kostenansätzen vom mehr als 520.000 Euro pro Kilometer saniert werden. Dies ist auch richtig, unabhängig davon in welchem dieser Orte der Landtagsabgeordnete Rehbaum wohnt.

Die L 547 von Dolberg nach Ahlen ist fast nicht mehr befahrbar und hat einen völlig maroden Unterbau. Durchgeführte Reparaturen waren in den letzten Jahren erfolglos. Fachleute sagen, dass 50 bis 70 cm Straßenstärke wohl neu aufgebaut werden müssen. Dies ist mit einem siebtel der o.a. Ansätze nicht möglich. In unserem Gespräch waren Herr Rehbaum und ich einig, dass Geld nicht für kosmetische Reparaturen verwandt werden soll.  Dass Herr Rehbaum jetzt mit seinen Fachleuten die Sanierung bespricht, ist ein Erfolg. Er wird sich sicher für die notwendigen Mittel einsetzen und diese hoffentlich auch bekommen, damit die Straße wie wir beide es wollen, vernünftig saniert wird

Stellungnahme der FWG Ahlen e. V. zum aktuellen Landesstraßenerhaltungsprogramm

Das NRW-Verkehrsministerium hat das Landesstraßenerhaltungsprogramm veröffentlicht. Die FWG Ahlen e. V. freut sich,  dass auch die Dolbergerstraße, die L 547, hier berücksichtigt wurde. Im Vergleich mit einer anderen Maßnahme, der L 811 in Alverskirchen, fällt aber auf, dass die Dolbergerstraße mit 76.530 Euro / km saniert werden soll. In Alverskirchen stehen pro km jedoch 521.740 Euro zur Verfügung.

In Alverskirchen werden 7 mal soviel Mittel pro Sanierungskilometer bereitgestellt. Wir fragen uns: „Soll die Dolbergerstraße wieder nur oberflächlich und nicht kernsaniert werden?“

Herr Rehbaum, ich gönne Ihrer Heimat eine gut sanierte Straße. Aber Ahlen und Dolberg dürfen nicht vergessen werden. Mit 300.000 Euro kann die 3,92 km lange Straße nicht vernünftig saniert werden.

Heinrich Artmann

Fraktionsvorsitzender der FWG Ahlen e. V.

Breitbandausbau: In Hamm 200 MBits/s, im Kreis WAF 30 - 50MBits/s

Im WA war am Samstag, 24.02.2018 zu lesen, dass in den ländlichen Gebieten von Uentrop noch in diesem Jahr ca.  4000 Haushalte und Gewerbebetriebe durch ein Förderprogramm vom Bund einen kostenlosen Glasfaseranschluß erhalten werden.

Die in Aussicht gestellten 200 MBits/s  sind eine wichtige Voraussetzung, dass die Wettbeweerrbsfähigkeit der Unternehmen erhalten und das Wohnen auf dem Land attraktiv bleibt.

Warum wurde dies nicht im Kreis Warendorf genauso beantragt?