Die FWG Ahlen weigert sich, weitere Gelder für Planungen und Ausweichquartiere fürs Rathaus auszugeben.

Mit dem Bericht des Baudezernenten Mentz ist für die FWG Ahlen klar, dass eine Rathaussanierung für Ahlen finanziell nicht mehr tragbar ist.

Damit ist es nötig, unverzüglich in neue Richtungen zu denken. Wenn gesetzliche und bürokratische Hürden zu hoch aufgebaut werden und Architektenrechte an von Anfang an mangelhaften Leistungen, einer Sanierung entgegenstehen, dann ist es richtig und wichtig, mit der Verabschiedung dieses Haushaltes die Reißleine zu ziehen.

Die FWG Ahlen weigert sich, weitere Gelder für Planungen und Ausweichquartiere auszugeben.

Jetzt müssen wir diskutieren, ob z. B. die leerstehende  Bodelschwingh-Schule, die eine gute Bausubstanz aufweist, die Verwaltung aufnehmen kann. Der Bürgerservice könnte dann zentral ins Bauamt umziehen. Kooperationen mit einer geplanten Feierhalle (Beckum macht’s vor) könnten Ersatz für eine Stadthalle sein.

Preiswerte aber dennoch gut funktionierende Lösungen sind jetzt durchaus machbar.  Ahlen muss von den höchsten Grund- und Gewerbesteuer-Hebesätzen im Kreis herunterkommen und nicht kalkulierbare Wagnisse beenden, auch wenn SPD und CDU dem entgegenstehen.

Eine Ruine in dieser Lage ist sicher nicht schön. Sie muss auch nicht, wie bei Dornröschen, mit Dornen zuwachsen oder doch? Sollen doch Bundes- oder Landesbehörden oder deren Einrichtungen dieses Gebäude für sich entdecken.

Die FWG Ahlen wird Vorschläge in Ihren öffentlichen Fraktionssitzungen erarbeiten.  Wir sind dort für Ideen interessierter Bürger offen, die wir hiermit herzlich einladen. So beteiligen wir die Bürger, um dann in öffentlichen Ratssitzungen zu entscheiden.

FWG setzt politisch Akzente

Dolberg(at). Wegen starken Regens ist die geplante Fahrradtour der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Ahlen ausgefallen. Unterschlupf fanden die Teilnehmer im Multifunktionsraum des Cafés „Laib und Seele“ in Dolberg, das im Rewe-Markt beheimatet ist.

Über die neue Einkaufsmeile im Lambertusdorf informierte Thomas Schürbüscher, Inhaber des Rewe-Marktes. Das Angebot seit wichtig für ein funktionierendes Dorfleben und stelle ein Service- und Kommunikationszentrum im Ort dar, sagte er.

Anschließend fassten die Freien Wähler noch politische Beschlüsse. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder dafür aus, das Konzept der Verwaltung für den Verkauf von städtischen Grundstücken zu unterstützen. Den von den anderen Parteien geforderten Preisnachlässen von zehn Euro pro Quadratmeter und Kind erteilte die FWG aber eine Absage.

Ein Ehepaar, das die Kinder erst nach dem Hausbau bekomme, solle nicht schlechter gestellt werden. Durch die Festlegung auf den Bodenrichtwert als Kaufpreis hätten kinderreiche Familie die besten Chancen auf ein preiswertes, städtisches Grundstück. Die FWG Ahlen will in den Haushaltsberatungen daher eher Grundsteuersenkungen fordern.

Nachlässe von einigen 100 000 Euro einzuräumen und gleichzeitig alle Familien durch hohe Grundsteuern zu belasten, trage die FWG nicht mit, teilte Fraktionschef Heinrich Artmann in einer Pressemitteilung mit.

Begrüßt wurde der FWG-Vorstoß, mit dem Verkaufserlös von ehemaligen Spielplätzen die Spielplätze schnell zu sanieren, damit alle Familien davon profitieren.

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Sparvorschläge fehlen noch

Ahlen (rad). Er warte immer noch auf die von der Verwaltung angekündigten Sparvorschläge zum Haushalt, zum Beispiel durch eine Verkleinerung des Rates, hat Heinrich Artmann (FWG) im Finanzausschuss gemahnt. Denn für ein solches Vorhaben gebe es Fristen in Bezug auf die nächste Kommunalwahl. Oder könnte es sein, dass der Bürgermeister und die ihn stützende CDU dies gar nicht mehr wolle, fragte Artmann. Den Hinweis von CDU-Fraktionschef Ralf Kiowsky, Artmann solle diesen Antrag doch selbst in den Rat einbringen, wies er zurück.

3,90-Meter-Wall ist der FWG zu hoch

 Hammer Straße: Enthaltung zu Gärtnerei

-chw- Ahlen - Ein größeres Teilstück der Gärtnerei Lodenkämper, die weiterhin an der Hammer Straße ansässig ist, soll mit einer Wohnbebauung versehen werden. Der Stadtplanungs- und Bauausschuss fasste am Dienstagabend einstimmig die Beschlüsse über die während der Beteiligungen eingegangenen relevanten Stellungnahmen und die Offenlage der Ergebnisse.

Enthalten hatte sich jedoch Heinrich Artmann, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Ahlen (FWG). „Wir stören uns an der 3,90 Meter hohen Lärmschutzwand, die an der Hammer Straße entstehen soll“, erklärte er. „Wenn wir da überall solche Wände hätten, sähe das ganz schlimm aus. Eine andere Lösung hätten wir da besser gefunden.“ Dennoch wolle die FWG dem Bauprojekt nicht entgegenstehen, so dass sich Artmann für die Enthaltung entschieden habe. Dietmar Kupfernagel (CDU) hatte sich aus Befangenheit nicht an der Abstimmung beteiligt und während des Punktes auf der Zuschauerbank Platz genommen.

Action-Abfuhr ohne FWG und BMA

-gös- Ahlen - Das Wort „Action“ lag in der Luft – und fiel, als der Stadtplanungs- und Bauausschuss am Dienstagnachmittag den Satzungsbeschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes 89.1 Rottmannstraße / Zeppelinstraße fasste. BMA und FWG stimmten mit Nein, was Heinrich Artmann für die Freien Wähler kurz begründete. Es gehe doch nur darum, eine Action-Ansiedlung im Zeppelincarree zu verhindern. „Wir als FWG sind weiter der Meinung, dass es sinnvoll ist, dass er hier ansiedelt.“