Herbstliche Fahrradtour der FWG Ahlen e. V.

Die FWG Ahlen e. V. lädt alle Mitglieder und Freunde der FWG Ahlen e. V. zu einer herbstlichen Fahrradtour am Samstag, den 30. September ein.

Wir treffen uns um 15 Uhr am Rathaus (ehemalige Pius-Brücke), fahren dann über den Werseradweg bis Beckum. Danach geht es über den neuen Radweg nach Dolberg. Wir werden uns im Cafe "Laib und Seele" am REWE Markt mit Zwiebelkuchen und Federweiser stärken und je mach Wetterlage innen oder draußen gemütlich Beisammensein.
Wer an der Fahrradtour nicht teilnehmen kann, sollte sich dort ab 17 Uhr einfinden.
Für einen Rücktransport auch der Räder z. B. nach Vorhelm kann gesorgt werden.

Leserbrief zum Antrag der Grünen zur Durchführung eines Ratsbürgerentscheides zur Rathaussanierung

 

Mit großer Mehrheit wurde die Rathaussanierung beschlossenen. Die Alternative,  Kauf des Arbeitsamtsgebäudes, ist Geschichte und hätte die Zukunft der Stadthalle nicht mit eingeschlossen.

 

Selbst wenn der gesamte Rathauskomplex total entkernt werden müsste (was mit Sicherheit nicht nötig ist), so stünde dann immer noch ein völlig intakter Rohbau. Dies wurde von Statikern untersucht und bestätigt. Notwendige neue Installationen und eine komplett neue Fassade sind unumgänglich, aber technisch und wirtschaftlich machbar.

 

Aber, darf ein Architekt, der Ahlen ein undichtes Gebäude übergeben hat und eine Denkmalschutzbehörde, die nicht einmal den Wert der Kerkmannschen Villa für Ahlen erkennen konnte, eine wirtschaftliche Sanierung verweigern?

 

Der Rat hat eine belastbare Kostenermittlung der Sanierung beschlossen. Diese Planungskosten werden sogar  zu 80 % vom Land NRW übernommen.  Die Verwaltung verhandelt, um die urheberrechtlichen und den Denkmalschutz-Probleme erträglich zu halten. Nur danach kann der Sanierungsumfang  festgelegt und können die Kosten ermittelt werden.

 

Sollten die Anstrengungen der Verwaltung scheitern, so wird ein Neubau, eine dann bleibende Ruine und ein Abschied von einer Stadthalle in Ahlen politisch zu diskutieren sein.

 

Es steht in dieser Sache jetzt keine Entscheidung an, weder für den Rat noch für den Bürger.

Die FWG Ahlen e. V.  nimmt an der Bundestagswahl nicht teil und fordert deshalb die Grünen auf, die Rathausfrage aus dem Bundestagswahlkampf herauszuhalten.

Die FWG Ahlen lehnt eine Sanierung durch den fast 80 jährigen Prof. Parade mit einer unter Denkmalschutz stehenden Fassade ab und traut dem Baudezernenten zu, ein gutes Ergebnis, das eine Sanierung möglich macht, auszuhandeln.

Es bleibt die Frage, warum gibt es Gesetze, die es Kommunen so schwer machen, Gebäude zu sanieren und mit einem Generalunternehmer zu bauen? Deshalb wird auch der neue Baubetriebshof so teuer.

 

Heinrich Artmann

Fraktionsvorsitzender

der FWG Ahlen e. V.

Offizielle der Stadt bei Prozession schwach vertreten (AT)

Ahlen(diha). Die Sorge um die Erhaltung des inneren und äußeren Friedens hat die Fürbitten bei der Eucharistiefeier als liturgischer Auftakt des diesjährigen Brand- und Friedensprozession am Sonntag bestimmt. Anschließend machten sich die Teilnehmer auf den Weg durch die Innenstadt.

Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig hieß eingangs die knapp 250 Teilnehmer des Gottesdienstes willkommen, darunter Abordnungen der KAB mit ihren Bannern, der Malteser, der Feuerwehr und des Rates der Stadt Ahlen; letztere Delegation beschränkte sich allerdings auf Altbürgermeister Herbert Faust, den Vorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft, Heinrich Artmann, und den früheren CDU-Ratsherrn Theo Kerkmann. Nur kurz anklingen ließ Kaulig die mehr als 300 Jahre alte Tradition der Prozession, die im Ursprung auf ein Versprechen von Kirchenleitung und Stadtrat nach einem großen Brand im Jahr 1668 zurückgeht, bei dem größere Teile der Innenstadt den Flammen zum Opfer fielen. Erst 1959 wurde unter dem Eindruck der verheerenden beiden Weltkriege die Bitte um Frieden Bestandteil der jährlich stattfindenden Prozession aufgenommen.

Auch für das friedvolle Miteinander aller Menschen in Ahlen, gleichgültig ob einheimisch oder zugezogen und der Herkunft, die Bitte um soziale Gerechtigkeit und für alle, die von Arbeitslosigkeit, Schicksalsschlägen, Krankheit oder Einsamkeit betroffen sind, beteten die Gläubigen.

An der Orgel begleitete Kantor Martin Schumacher musikalische die Eucharistiefeier. Unter den Bannern von KAB, Feuerwehr und der Malteser zogen die Gläubigen aus der Marienkirche aus, um anschließend durch die Oststraße, über den Ostwall die Südstraße und zurück zur Marienkirche zu ziehen. Im Mittelpunkt stand dabei die Monstranz, die Kaulig trug. Für den Schlusssegen versammelten sich Teilnehmer wieder in der Marienkirche.

Leserbrief Wahlsichtwerbung vom 21.08.2017

Wahlwerbung

Zum Bericht „Zwei zu viel: Genossen müssen Vierer-Varianten halbieren“ (Ausgabe vom 19. August):

Am 13. Juli hat der Rat beschlossen, an maximal 260 Standorten (Laternenmasten bzw. Bäumen) Wahlplakate mit einer Größe bis zu maximal DIN A0 auf Vorder- und Rückseite zuzulassen.

Die FWG Ahlen hat dieses mitgetragen. Die Größe von maximal einem Quadratmeter und nicht das Format war für uns entscheidend. Wir bieten der SPD deshalb gerne unsere Unterstützung an, bei den nächsten Wahlen auch zwei DIN-A1-Plakate pro Standort hochkant untereinander zu erlauben.

Unser Kampf, der Stadt Ahlen Kosten von 13 000 Euro pro Wahl zu ersparen, war auch mit Unterstützung der SPD letztendlich erfolgreich. Im Gegensatz zur CDU hat sich die SPD nicht gesträubt, ihren Kostenanteil zu übernehmen. Auch konnte die SPD den Kungelversuchen des CDU-Vorsitzenden, der die Stadt bei dieser Wahl weiterhin belasten wollte, widerstehen. Trotzdem hält sich unser Mitgefühl für die Genossen bei ihrem Rückbau in Grenzen.

Heinrich Artmann

Vorsitzender der FWG Ahlen e.V.