Keine Abschaltung in Gewerbegebieten

Ahlenchw Um Kosten zu sparen, hatten die Ahlener Umweltbetriebe erneut eine Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in den Gewerbegebieten in Erwägung gezogen. Nach Rücksprache mit den betroffenen Betrieben, so Michael Morch im Umweltausschuss, sei ein Zeitraum zwischen 23 Uhr abends und 5 Uhr morgens in Erwägung gezogen worden. „Dadurch sparen wir gut 24 000 Kilowattstunden pro Jahr ein“, so der Leiter der Ahlener Umweltbetriebe. Doch dieser Idee erteilten die Ausschussmitglieder – bis auf zwei – am Dienstagabend eine Absage. „Licht bedeutet immer auch Sicherheit“, sagte Frank Heidelmann (FWG). Er bezweifelte, dass durch diese Maßnahme wirklich eine Einsparung erfolgt. Eine Verlagerung sei eher zu befürchten, weil dann an den Gebäuden wieder mehr Beleuchtung installiert würde.

FWG-Fraktionsvorsitzender nimmt Stellung zu den Plänen zum Stadtjubiläum


Gewerbeschau könnte Verbundenheit stärken

Ahlen. Heinrich Artmann von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) reagiert auf den Leserbrief von Britta Gudrian-Quandt (Ausgabe vom 18. September) und gibt der Verfasserin zum Thema „Planungen des Stadtjubiläums“ recht. „Sie verweist auf die erfolgreiche 750-Jahr-Feier 1974 mit der zentralen Location auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz mit einer Mischung aus Gewerbeschau und Showprogramm. In einem Festzelt mit Bühne und professioneller Licht- und Tontechnik konnten sich die Ahlener Sport- und Chorgemeinschaften ebenfalls präsentieren“, erklärt Heinrich Artmann in einer schriftlichen Stellungnahme.

Die FWG habe bereits am 13. März beantragt, die erfolgreichen Ahlener Industrieunternehmen durch die WFG anzusprechen, mit dem Ziel, dass sich diese auf einer 800-Jahr-Feier präsentieren. „Die Bevölkerung könnte unter anderem erfahren, was Firmen wie Winkelmann, Kaldewei, LR, Leico, Geringhoff, Dow, Buschhoff, Renner etc. herstellen und vertreiben. Eine Verbundenheit mit der Stadt und ihrer Bevölkerung könnte so gestärkt werden“, erklärt Heinrich Artmann. Ein gemeinsamer „Tag der offenen Tür“ der Ahlener Industrieunternehmen sei von der FWG als Alternative mit angesprochen worden.

In einer siebenseitigen Stellungnahme will die Verwaltung am 26. September beschließen lassen, dass keine Neuaufnahme der Planungen einer „Neuen Ahlener Woche“ für das Jahr 2024 erfolgen soll, erklärt der Fraktionsvorsitzende. „Statt ausführlich zu begründen, warum man nichts machen will, wäre es sicher sinnvoller gewesen, Telefonate zu führen“, schreibt Artmann weiter und schließt: „Immerhin prüft die WFG nun eine direkte Ansprache von Steakholder Gewerbetreibenden. Wer auch immer die sein sollen.“

Mobilstation in Vorhelm: FWG hält sie für teuer und unausgereift

Vorhelmchw Neue Formen der Mobilität zu fördern und damit aktiven Klimaschutz leisten – das ist die Intention des Kreises Warendorf bei der Einrichtung von sogenannten Mobilstationen in den Ortschaften. Dabei werden neben Radstellflächen auch Car-Sharing-Plätze und digitale Anzeigetafeln eingerichtet. Bald auch in Vorhelm.

Generell besteht für diese Intention kein Gegenwind. Aber: „Eine Lichtanlage, die 44 000 Euro kostet, halten wir für überdimensioniert“, sagte Bernd Avermiddig (FWG) am Montag im Ortsausschuss. „Wir sind in Vorhelm, wo zwei Linien verkehren, und nicht am Hauptbahnhof von Düsseldorf oder Köln.“ Die neue Mobilität müsse sich erst entwickeln. „Wir können da gerne Fahrradständer hinstellen, aber mit dem Rest tun wir uns schwer.“ Und so stimmte die FWG auch dagegen.

Heinrich Artmann bedauert Einstellung der Sprechstunden durch Rentenversicherung

Ahlen / Münsterhat Mit großem Bedauern hat der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft (FWG), Heinrich Artmann, zur Kenntnis genommen, dass die Rentenversicherung ihre Sprechtage vor Ort im Rathaus eingestellt hat.

„Dieser Service vor Ort wurde gern in Anspruch genommen“, erklärt Heinrich Artmann gegenüber unserer Redaktion. Umso bedauerlicher sei es, dass die Rentenversicherung diese ortsnahe Dienstleistung einstelle.

In einem Schreiben, das auch Heinrich Artmann vorliegt, weist die Stadt darauf hin, dass die DRV Westfalen trotz mehrerer umfänglicher Eingaben nicht bereit sei, ihre einmal getroffene Entscheidung zu revidieren.

Darüber hinaus steht zum 15. September ein Wechsel bei den Versichertenältesten an. Die beiden Vertreter aus Ahlen, Gabriele Kinder und Hans Hapke, werden ihre Tätigkeit als Versichertenälteste nach längerer Amtszeit beenden.

In der konstituierenden Sitzung werden am 15. September die neuen Versichertenältesten gewählt und nach Auskunft der DRV Westfalen wird es auch für Ahlen einen neuen Versichertenältesten geben.

Ergänzend weist die Stadt darauf hin, dass es neben den Versichertenältesten der DRV Westfalen auch noch Versichertenberater der DRV Bund und der Knappschaft-Bahn-See gibt, die die gleichen Aufgaben wie die Versichertenältesten der DRV Westfalen wahrnehmen.

Nach Darstellung der DRV Westfalen finden inzwischen die meisten Beratungen ohnehin telefonisch oder als Videoberatung statt. Ebenso bestehe mittlerweile die Möglichkeit zur Online-Abfra- gung.