Einladung zur FWG-Weihnachtsfeier

Liebe Mitglieder der FWG Ahlen,

hiermit lade ich im Namen des Vorstandes alle Mitglieder der FWG Ahlen e.V. zur Weihnachtsfeier am Dienstag, den 28. November 2017, ins Landgasthaus Schulze Roetering in Ahlen, Prozessionsweg 115, ein. Wir beginnen um 19.00 Uhr mit einer geführten Brennereibesichtigung. Anschließend werden wir uns bei Speis und Trank weihnachtlich einstimmen.

Da wir in diesem Jahr keinen Wahlkampf bestritten haben und die nächsten Kommunalwahlen erst 2020 stattfinden werden, haben wir beschlossen in diesem Jahr auf die Erhebung der Mitgliedsbeiträge zu verzichten. Unsere Kasse verträgt es.

Ich bitte alle Mitglieder um zahlreiches Erscheinen. Gewonnene Neumitglieder und Freunde der FWG Ahlen e. V. sind selbstverständlich gern gesehen.

Viele Grüße

 Heinrich Artmann

 

IMG_0107.JPG

Welche Kosten kommen auf den Kreis zu? Erinnerung an die Kritik vom März 2017 zum Erwerb des Evangeliars.

 FWG Ahlen kritisiert Erwerb des Evangeliars

Ahlen (at) -  Auf einer Fraktionssitzung der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) Ahlen ist am Dienstagabend auch der von Landrat Dr. Olaf Gericke eingefädelte Rückkauf des Liesborner Evangeliars zur Sprache gekommen. Die FWG Ahlen teilt dessen Euphorie so nicht.

Kritik am Kauf des Liesborner Evangeliars über die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) Ahlen.

1987 waren dem damaligen Landrat Dr. Wolfgang Kirsch 1,14 Millionen D-Mark zu viel für einen Erwerb. 30 Jahre später ist der heutige Landrat stolz auf den Erwerb für drei Millionen Euro dank Unterstützung von zehn Sponsoren. Die FWG Ahlen sehe das Engagement der Sparkasse Münsterland Ost bei dem Rückkauf kritisch, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wäre es nicht wünschenswerter, wenn die Sparkasse als kommunales Unternehmen sich weiter an der Finanzierung des Handball-Leistungszentrum in Ahlen beteiligen und auch die Zuschüsse an die vielen anderen Vereine zur Förderung der Jugend beibehalten würde?“, fragt die FWG. Und weiter: „Passt die Unterstützung des Kaufes in diese für Banken und ihre Kunden so schwere Zeit?“

FWG-Vorsitzender Heinrich Artmann fordert die Kreistagsmitglieder vor ihrer „vom Landrat anscheinend fest einkalkulierten Zustimmung“ auf, sich folgende Fragen zu stellen: Sollte oder darf der verschuldete Kreis sich überhaupt an „irrwitzigen Kunstspekulationen“ beteiligen und sie noch befeuern? „Letztendlich geht es nur um ein Buch, das zudem keinesfalls verloren geht“, sagt Artmann. So ein Kunstschatz könne auch in einem Museum in Münster oder in Berlin ausgestellt werden.

Die FWG fragt weiter: Werden die vom Landrat gewonnenen Sponsoren nach dieser Unterstützung ihr Engagement bei anderen Projekten im Kreis zurückfahren? Welche Kosten (Umbaukosten, Kosten des Erwerbs, der Versicherung, der Sicherung und der Präsentation) kommen auf den Kreis zu? Besonderes Augenmerk müsse auf die laufenden jährlichen Kosten gelegt werden. Diese könnten schnell zu einem Fass ohne Boden werden. Wieviel Personal werde zusätzlich gebraucht? Die Kosten für die Abtei Liesborn und das Haus Nottbeck in Oelde belasteten den Kreis und damit alle Kommunen über die hohe Kreisumlage schon jetzt viel zu stark. 

Bericht von der offenen Fraktionssitzung

Für die FWG Ahlen ist es nach dem Sachstandsbericht des Baudezernenten klar, dass eine Rathaussanierung für Ahlen finanziell nicht mehr tragbar ist. Man soll endlich anerkennen, dass die Fakten stimmen, und nicht immer nur bessere Daten einfordern und damit nur Zeit und Geld verbrennnen.
Selbst mit den angedachten  europaweit auszuschreibenden Planungsleistungen erreicht man keine Kostensicherheit, da diese keine Ausschreibungen beinhalten. Öffentliche Bauherren müssen immer häufiger bei den Ausschreibungen zusätzliche Kostensteigerungen von 25 - 30 % ertragen.

Die FWG hat beschlossen, die Verwaltung jetzt zu beauftragen, nach Alternativen für das Rathaus zu suchen. Statt Umbauten favorisierten die Freien Wähler eher einen Neubau, der alle Anforderungen eines modernen Verwaltungsgebäudes erfüllt.
Es soll zudem untersucht werden, ob das langfristige Anmieten eines von Privaten gebauten und finanzierten Gebäudes zweckmäßiger ist. Nur für diese Planungen solle noch Geld im Haushalt 2018 eingestellt werden.

Die kulturellen Aktivitäten der Stadthallen GmbH könnten in einer privaten Eventhalle oder auch in der Lohnhalle durchgeführt werden. So bestehe auch dann auch die Möglichkeit, von den dauerhaften Zuschüssen von jährlich einer halben Mio. Euro wegzukommen.

Einstimmig sprachen sich die Fraktionsmitglieder dafür aus, den Rat auf die Mindestgröße von 40 Personen zu verkleinern und Ausschüsse zusammenzulegen. Gerade in 2017 fanden viele unnötige Sitzungen statt. Die Anwesenden sprachen sich auch dafür aus, die Ratssitzungen zu stärken. Der Sachstand zum Rathaus wäre besser allen Ratsmitgliedern und der Öffentlichkeit in der Ratssitzung vorgestellt worden.

Ahlen muss von den höchsten Grund- und Gewerbesteuer-Hebesätzen im Kreis herunterkommen und nicht kalkulierbare Wagnisse beenden, auch wenn SPD und CDU dem entgegenstehen.

Offene Fraktionssitzung am Dienstag, 24.10.

Die Fraktion der Freien WählerGemeinschaft Ahlen e. V.lädt zu einer offenen Fraktionssitzung am Dienstag, 24.10. um 19 Uhr in den Sitzungssaal III des Rathauses ein.

Die FWG Ahlen wird Vorschläge diskutieren, wie es mit dem Rathaus und der Stadthalle sinnvoll weitergehen kann.  Wir sind dort für Ideen interessierter Bürger offen, die wir hiermit herzlich einladen. Jeder, der Anregungen, Ideen und Alternativen vorbringen möchte, hat hier dazu die Möglichkeit.